Reichstagsgebäude und Platz der Republik

Das Reichstagsgebäude wurde von 1884 bis 1894 vom Architekten Paul Wallot im Stil der Neorenaissance am Platz der Republik, errichtet. Es war Austragungsort der Reichstage im Kaiserreich, sowie in der Weimarer Republik. Erst knapp 70 Jahre später, nach zwei Grundsanierungen, zog die Politik wieder in das Gebäude ein, 1999 wurde es Sitz des Deutschen Bundestages. Ein Besuch des Reichstages ist für jeden Berlinbesucher Pflicht, denn er bekommt die Chance, der deutschen Politik so nahe wie nie zuvor zu sein. Angeboten werden unterschiedliche Führungen, von der reinen Besichtigung der Glaskuppel sowie der Dachterrasse bis hin zu Bundestagsdebatten, welche von der Besuchertribüne verfolgt werden können.

Fernsehturm Berlin und Alexanderplatz

Am Alexanderplatz im Herzen Berlins steht das höchste Gebäude der Bundesrepublik. Mit 368 Metern Höhe überragt der Fernsehturm Berlins den Rest der Stadt. In der silbernen Kuppel befinden sich eine Aussichtsplattform sowie ein Restaurant. Diese bieten den besten Ausblick über Berlin, markante Punkte wie das Bettenhochhaus der Charité, Deutschlands größtem Krankenhaus, in welchem von kosmetischen Operationen wie Brustverkleinerungen bis hin zur modernsten Radionuklidmedizin alle medizinischen Bereiche vertreten sind, lassen keine Orientierungsschwierigkeiten aufkommen. Erbaut wurde der Turm von 1965 bis 1969 auf dem damaligen Staatsgebiet der DDR. Der Alexanderplatz mit der Urania – Weltzeituhr gilt als beliebter Treff- und Verweilpunkt von Einheimischen und Touristen.

Museumsinsel Berlin

Die Museumsinsel gehört seit 1999 zum UNESCO – Welterbe und gestaltet seitdem die Berliner Museenlandschaft entscheidend mit. Das 8,6 Hektar große Gelände nimmt die nördlichste Spitze der Spreeinsel ein und beherbergt insgesamt 5 Museen. Das Alte und das Neue Museum beherbergen hauptsächlich Kunstwerke aus der römischen und ägyptischen Antike sowie Funde aus der Stein, Bronze und Eisenzeit. Das Pergamonmuseum enthält Kunstwerke und Funde aus Vorderasien und der islamischen Welt, zum Beispiel das rekonstruierte bekannte Ischtar – Tor inklusive Prozessionsstraße oder die weltbekannte Büste der Nofretete. Die Alte Nationalgalerie stellt Skulpturen und Gemälde von Caspar David Friedrich, der Nazarener und französischer Impressionisten aus dem 19. Jahrhundert aus.

Brandenburger Tor und Pariser Platz

Auf dem Pariser Platz in Berlin Mitte befindet sich das Wahrzeichen der Stadt, das Brandenburger Tor. Erbaut wurde es in den Jahren 1788 bis 1791 auf Befehl des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. im frühklassizistischen Stil. Auffallend ist die aus Bronze gefertigte Quadriga. Zur Zeit der Teilung war das Brandenburger Tor für Zivilisten nicht zugänglich, da es in der Sperrzone der Mauer lag. Am Pariser Platz befinden sich weitere berühmte Bauten wie die Neue US – Botschaft und das bekannteste Hotel Berlins, das Adlon.

Kurfürstendamm und Gedächtniskirche

Ein weiterer touristischer Hotspot in Berlin ist der Kurfürstendamm, umgangssprachlich Ku’damm genannt, welcher vom Rathenauplatz bis zum Breitscheidplatz reicht. Der Ku’damm kann auch als die Shoppingmeile von Berlin bezeichnet werden, überwiegend finden sich Restaurants, Bars und vor allem Einzelhandelsgeschäfte bekannter Marken. Kulturell und historisch ist die Kaiser – Wilhelm – Gedächtniskirche interessant. Sie wurde Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut und im Zweiten Weltkrieg zerstört. Der Turm wurde als Mahnmal gegen den Krieg nicht abgerissen und ist heute in seiner zerstörten Form zu besichtigen. Daneben findet sich der ein kompletter Neubau der Kirche.